50 Meter beladener Schlitten, Station 2 von 8. Hier brennen Beine und Lunge zum ersten Mal richtig, und hier entscheidet Technik mehr als rohe Kraft.
Jetzt Probetraining vereinbarenBeim Sled Push schiebst du einen beladenen Schlitten über 50 Meter, aufgeteilt in 4 Bahnen à 12,5 Meter mit Wenden. Der Schlitten gleitet auf Teppich, nicht auf Rollen: Sobald du aufhörst zu drücken, steht er. Jeder Meter ist verdient.
Im Race kommt der Sled Push früh, direkt nach dem zweiten Laufkilometer und dem SkiErg. Das ist Absicht: Die Station treibt deinen Puls in Bereiche, die du danach auf dem Laufkilometer Richtung Sled Pull erst wieder einfangen musst.
Viele Athleten nennen den Sled Push die härteste der 8 Stationen. Umso wichtiger, dass du ihn vor dem Race unter echten Bedingungen erlebt hast: mit Race-Gewicht, auf Teppich, mit brennenden Beinen.
Der Unterschied zwischen Quälerei und Flow liegt in der Körperposition. So schiebst du effizient:
Greif die Holme möglichst tief, Arme gestreckt oder leicht gebeugt. Je flacher dein Körperwinkel, desto mehr Kraft geht nach vorn statt nach unten.
Schultern, Hüfte und hinteres Bein bilden eine Linie. Rumpf fest, kein Durchhängen in der Hüfte.
Treib den Schlitten mit kurzen, kraftvollen Schritten aus dem Vorfuß an. Lange Schritte lassen ihn zwischen den Schritten abbremsen.
Anschieben aus dem Stand kostet am meisten Kraft. Halte den Schlitten in Bewegung, auch wenn das Tempo sinkt.
Vor der Wende kurz Tempo rausnehmen, Schlitten drehen, sofort wieder tief ansetzen. Saubere Wenden sparen pro Lauf mehrere Sekunden.
Alle Angaben sind Gesamtgewichte inklusive Schlitten. Klingt brutal, ist aber machbar: Der Schlitten verteilt die Last, deine Beine machen die Arbeit.
Wer aufrecht steht, drückt den Schlitten in den Boden. Flacher Winkel, tiefer Griff, Kraft nach vorn.
Die Arme halten nur die Verbindung. Der Antrieb kommt aus Beinen und Hüfte, sonst bist du nach einer Bahn leer.
Wer den Laufkilometer davor zu schnell angeht, hat am Schlitten nichts mehr zuzusetzen. Plane die Station beim Pacing mit ein.
Ein leichter Schlitten im Studio sagt nichts über 152 kg auf Teppich aus. Trainiere mindestens phasenweise mit Wettkampflast.
Drei Hebel, die bei fast allen Athleten sofort Sekunden bringen:
Schwere Squats, Split Squats und Hip Thrusts sind die Basis. Wer im Kraftraum stärker wird, schiebt den Schlitten gelassener. Genau dafür gibt es unseren Power-Kurs.
Kurze Schübe mit Übergewicht (über Race-Last) machen das Wettkampfgewicht mental klein. Danach fühlen sich 152 kg kontrollierbar an.
Schiebe 2×25 m und lauf direkt 400 m hinterher. Der Körper lernt, mit schweren Beinen wieder ins Lauftempo zu finden, die Schlüsselfähigkeit dieser Station.
Im HYROX Power Kurs steht der Sled Push regelmäßig auf dem Plan: Original-Schlitten, markierte Teppichbahnen, Race-Gewichte für Open und Pro. Der Coach stellt dein Gewicht passend zu deinem Level ein und korrigiert deine Schiebeposition, Schub für Schub.
Vor dem Sled Push kommt der SkiErg, danach wartet der Sled Pull. Und wer Schlitten mag, sollte auch die Lunges kennen.
Race-Schlitten, Teppichbahnen, Coaching: Beim Probetraining bei OSF 365 erlebst du den Sled Push genau so, wie er dich am Wettkampftag erwartet.